
20 Jahre MIST55-Modulgruppe und das AUS
Das ist eine präzise Chronik einer Ära, die die regionale Modellbahnszene über zwei Jahrzehnte geprägt hat.
Was 2005/2006 als Antwort auf die Z-Fraktion(Zist55) begann, entwickelte sich zu einem technischen Standard (MIST55-Norm und ModuleroNet), der weit über die Grenzen von Mainz/Wiesbaden hinaus Beachtung fand. Die Begründung für das schleichende AUS der ursprünglichen Einheit liegt in der beschriebenen Fragmentierung und Neuausrichtung:
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- Die geografische Spaltung: Die Trennung in die Gruppen Hessen (MIST61) und Pfalz (FREMO-PUKO) nach den großen Mainzer Messejahren erschwerte die Logistik für gemeinsame Großanlagen.
- Ideologische Differenzen: Während die Hessen der MIST55-Norm treu blieben, suchten die Pfälzer durch die Annäherung an den FREMO eine andere Art des Betriebsdienstes (vorbildgerechter Fahrplanbetrieb statt klassischem Stammtisch-Fahrspaß).
- Verlust der Plattform: Das Ende der Inspiration Modellbau in den Mainzer Messezelten (Hechtsheim) nahm den Moduleros ihre "zentrale Bühne" für die ganz großen Layouts.
- Konzentration auf Einzelpersonen: Dass heute fast nur noch Stefan Claus und ein harter Kern in Nieder-Olm die Fahne hochhalten, zeigt, dass die ursprüngliche Breite der Gründertage von 2006 biologisch und interessentechnisch erodiert ist.
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Letztlich ist das "Aus" also die Folge einer Spezialisierung: Die Norm lebt in Hessen weiter, die Pfälzer sind professionalisiert im FREMO aufgegangen, und der ursprüngliche Spirit der "Moduleros" ist nun ein wertvolles Stück Zeitgeschichte.
















